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FPÖ
Die Freiheitlichen Abtenau

Politik des Drüberfahrens muss sofort ein Ende finden

Schmid: Flüchtlingspolitik kann nur im beiderseitigen Einvernehmen funktionieren

Dem sich eingebürgerten Stil des Drüberfahrens im Bereich der Flüchtlingspolitik muss auf der Stelle entgegen gewirkt werden, fordert heute die FPÖ Salzburg. „Es kann und darf nicht sein, dass das Land und auch die Gemeinde vom Bund vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Die aktuellen Ereignisse in Abtenau lassen die Bevölkerung zu Recht zornig werden“, kritisiert der Salzburger NAbg. Gerhard Schmid. Bundespolitische Versäumnisse dürften zudem nicht auf ein Dorf wie Abtenau abgewälzt werden. „Großquartiere in dieser Form lehnen wir zudem grundsätzlich ab, da sie weder für die Flüchtlinge, noch für die ortsansässige Bevölkerung sinnvoll sind“, so NAbg. Schmid.

„Es ist nun einmal Fakt, dass Flüchtlingspolitik ein sensibles Thema ist, mit dem auch dementsprechend umgegangen werden muss. Das Einvernehmen mit der Bevölkerung muss im Vorhinein hergestellt werden, sonst sind jegliche Bemühungen zum Scheitern verurteilt“, versteht der Abtenauer Gemeindevertreter Richard Thomüller die Sorgen und den Zorn der Bürger. Zudem müsse berücksichtigt werden, dass derartige Großunterbringungen in kleineren Dörfern keinen Sinn hätten. „Es geht hier nicht primär um die Flüchtlinge an sich, sondern um Rahmenbedingungen und Sinn oder Unsinn solcher Großquartiere“, stellt Thomüller abschließend fest. Es brauche dringend einen Kurswechsel in Sachen Flüchtlingspolitik.