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FPÖ
Die Freiheitlichen Golling

Golling: Petition an Landtag für Vollanschluss in Kuchl

Essl: Werde in der Gemeinde eine Initiative für eine Petition an den Landtag initiieren

Das Projekt zur Errichtung des „Vollanschlusses Kuchl“ müsse unverzüglich in Angriff genommen werden, da die Verkehrsbelastung in Golling ein unerträgliches Ausmaß erreicht hätte. Diese Forderung erhob heute der Gollinger FPÖ-Gemeinderat LAbg. Lukas Essl. „Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, werde ich eine Initiative in der Gemeindevorstehung und in der Gemeindevertretung starten. Ziel meiner Initiative ist eine Petition an den Landtag“, berichtet Essl. Der Gemeinderat erhofft sich die Unterstützung aller Fraktionen. „Nur wenn wir geschlossen auftreten, haben wir eine Chance.“ Seit Jahren würde die Bevölkerung auf die Errichtung des Vollanschlusses in Kuchl warten. „Die Belastungen durch die Zunahme des Schwer- sowie des Individualverkehrs in den vergangenen Jahren haben die Grenze des Zumutbaren weit überschritten“, so der Gemeinderat.

Golling versinke im Verkehr. Lärm- und Luftbelastung hätten ein für die Menschen nicht mehr zumutbares Ausmaß erreicht. „Mit dem Wachsen der Gewerbegebiete und Betriebs-ansiedelungen in Kuchl hat vor allem der Schwerverkehr massiv zugenommen. Da in Kuchl lediglich ein Anschluss auf die Autobahn Richtung Norden besteht, quält sich der Verkehr Richtung Süden durch das doch enge Gollinger Ortsgebiet“, berichtet Essl. Bereits im Zuge der Errichtung der Autobahn in den 60er- und 70er-Jahren wurde ein Vollanschluss diskutiert. Geschehen sei bis dato nichts. „Gespräche mit der Landesregierung hinter verschlossenen Türen sind bis jetzt ergebnislos geblieben. Durch die Petition soll das Projekt öffentlich thematisiert werden.

Die Petition an den Landtag sei angesichts des Stillstandes unumgänglich. „Selbstverständlich könnte ich als Landtagsabgeordneter selbst einen Antrag in den Landtag ein-bringen. Eine von möglichst allen Fraktionen in der Gemeindestube unterstützte Petition hat eine ganz andere Signalwirkung“, so Essl. Die Landesregierung sollte noch in diesem Jahr erste erkennbare Schritte zur Errichtung setzen. „Die Gollinger Bevölkerung darf nicht weiter vertröstet werden, da der Verkehr in den nächsten Jahren noch weiter zunehmen wird. Es müssen jetzt Nägel mit Köpfen gemacht werden, da bis zur Fertigstellung des Vollanschlusses sowieso noch einige Jahre vergehen werden. Der Gemeindevorstand tritt am kommenden Donnerstag zu einer Sitzung zusammen.