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FPÖ
Die Freiheitlichen Kuchl

Kuchl: Neue Führungsspitze bei Freiheitlichen gewählt

Lamprecht nun Ortsparteiobmann – Rettenbacher und Zwilling seine Stellvertreter

Die Freiheitlichen in Kuchl haben eine neue Führungsspitze gewählt. Christian Lamprecht wurde bei der Jahreshauptversammlung der FPÖ in Kuchl einstimmig zum Ortsparteiobmann gewählt. Lamprecht hatte bisher die Funktion des geschäftsführenden Ortsparteiobmannes inne. Darüber hinaus sitzt er für die FPÖ seit April 2010 in der Gemeindevertretung von Kuchl. Als Ortsparteiobmann-Stellvertreter wurden – ebenso einstimmig – Rupert Retten-bacher und Manfred Zwilling gewählt. Als Ziele für die Zukunft nennt Lamprecht die ÖVP-Mehrheit im Gemeindeparlament brechen zu wollen. Ein besonderes Augenmerk möchte die neue Führungsspitze auf die Wohnungs- sowie Wirtschaftspolitik und das unbürokratische Lösen von Bürgeranliegen in der Gemeinde legen.

Bürgeranliegen würden sich gelegentlich unbürokratisch lösen lassen. „Durch unsere Intervention wurde das wilde Campieren von Roma- und Sintigruppen am Parkplatz Bürgerausee im Sommer dieses Jahres schnell abgestellt“, nennt Lamprecht als ein Beispiel. Für den neuen Ortsparteichef dürfte auch die Gemeindeverschuldung nicht aus den Augen verloren werden. „Wir brauchen eine nachhaltige Sanierung der Gemeindefinanzen. Die angespannte Budgetsituation könne nicht durch Einmaleffekte in den Griff bekommen werden“, so Lamprecht. Als Beispiel für Einmaleffekte nennt Lamprecht den Verkauf von Gemeindegrundstücken. Die Gemeinde müsse sich künftig auf ihre Kernaufgaben konzentrieren.

Die angespannte Wohnraumsituation in der Gemeinde müsse bald gelöst werden. „Dass wir neue Wohnungen für Einheimische brauchen, ist wohl unumstritten. Bei der Errichtung von neuen Wohnobjekten müssen aber die künftigen Anrainer eingebunden werden, damit Konflikte im Vorhinein ausgeräumt werden können“, sagt Lamprecht. Erfreut zeigte sich Lamprecht über die Wahl von Rettenbacher und Zwilling als seine Stellvertreter. „Damit kann ich in Zukunft mit einer tatkräftigen Unterstützung rechnen. Wir werden uns damit auch verstärkt den Anliegen der Bürger annehmen können. Die Arbeit ist wesentlich leichter zu erledigen, wenn sie auf mehrere Schultern verteilt werden kann“, sagt Lamprecht.