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Die Freiheitlichen Tennengau

BH Hallein: Neubau vor Gesamtgestaltung beim Bahnhof

Essl: Im Jahr 2008 soll Standort geklärt werden - 2009 soll mit Umbau begonnen werden

Der Neubau der Bezirkshauptmannschaft Hallein wird vor der Neugestaltung des Bahnhofsviertels angegangen. Die Neugestaltungspläne von Bürgermeister Stöckl sind der Landesregierung völlig unbekannt, bekam heute FPÖ-Landtagsabgeordneter Lukas Essl im Landtagsausschuss auf Anfrage von Finanzreferent Raus und Landesrat Blachfellner als Auskunft. Bereits im Jahr 2008 soll die Standortfrage geklärt sein. „Momentan steht ein Grundstück der ÖBB und ein weiteres in der unmittelbaren Nähe des bisherigen Standorts der Bezirkshauptmannschaft zur Diskussion. Mit den Umsetzungsmaßnahmen soll dann im Jahr 2009 begonnen werden“, berichtet Essl.

Mit der Klärung der Standortfrage werde endlich eine überfällige Maßnahme angegangen. Hätte das Land mit dem Umbau der Bezirkshauptmannschaft auf die Neugestaltung des Halleiner Bahnhofsviertels zugewartet, käme es neuerlich zu unnötigen Verzögerungen. „Mit dem Neubau in der Nähe des bisherigen Standortes werden auch die Wünsche und Interessen der Bevölkerung berücksichtigt“, zeigt sich Essl erfreut. Mit dem Bau beim Bahnhof bleibe auch das Behördenviertel erhalten. Gleich neben der Bezirkshauptmannschaft befinden sich das Gericht, das Arbeitsmarktservice, die Polizei, das Postamt und der Bahnhof. Dabei handelt es sich um Einrichtungen, die sehr oft in ein und derselben Sache benötigt werden“, gibt der FPÖ-Landtagsabgeordnete zu bedenken.

Eine Absiedelung der BH in einen anderen Bereich der Stadt wäre auch aus verkehrstechnischen Gründen sehr problematisch gewesen. „Speziell ältere Menschen besitzen oft kein Auto und müssten im Falle eines neuen Standortes mangels öffentlicher Verkehrsmittel lange Wegstrecken zu Fuß zurücklegen“, so Essl. Ein Um- oder Neubau sei schon längst überfällig. „Die 92 Bediensteten der Bezirkshauptmannschaft Hallein müssen derzeit auf engstem Raum in nicht mehr zeitgemäßen Räumen zusammenar-beiten. Die Kunden der Behörde müssen momentan mangels ausreichender Sitzplätze in den dunklen Gängen warten bis ihre Angelegenheit erledigt wird. Die Bezirks-hauptmannschaft verzeichnet rund 40.000 Kundenkontakte pro Jahr.