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FPÖ
Die Freiheitlichen Tennengau

M-real: Initiativen für neue Arbeitsplätze sofort starten

Essl: Regierung hat bei Bemühungen vollste Unterstützung

Initiativen zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen im klein- und mittelständischen Bereich müssten von Seiten der Landes- und Bundesregierung für den Tennengau sofort auf den Tisch, forderte heute Tennengaus FPÖ-Bezirksparteiobmann LAbg. Lukas Essl angesichts des angekündigten Endes der Papierproduktion bei M-real. Klagen bei der Europäischen Union und andere juristische Keulen würden mittelfristig keine neuen Arbeitsplätze schaffen. „Verfahren bei der EU können sich oft über Jahre hinziehen. Die Menschen brauchen aber so schnell wie möglich neue Arbeitsplätze. Die Verantwortung in der Arbeitsplatzfrage womöglich jetzt auf das Arbeitsmarktservice abzuschieben, ist zu wenig“, so der FPÖ-Politiker. Die jetzige Situation sei das Ergebnis einer völlig verfehlten Wirtschaftspolitik. „Trotz allem stehen wir hinter jeder Maßnahme, die den Menschen unverzüglich hilft.“

Über Jahre hinweg hätten die Parteigranden von SPÖ und ÖVP sich mit den Spitzen von internationalen Konzernen auf Fotos ablichten lassen und die gute Zusammenarbeit gepriesen. „Es wurde auch nichts unternommen, damit unsere heimischen Unter-nehmen nicht reihenweise an ausländische Konzerne verkauft werden. Ganz im Gegenteil: Es wurden von Seiten der Bundes- als auch Landesregierung Förderungen an ausländische Konzerne gewährt, ohne dass langfristige Arbeitsplatzgarantien eingefordert wurden“, so Essl. Förderungen dürften nur an Betriebe ausgeschüttet werden, wenn die Unternehmen langfristige Verpflichtungen eingehen würden.

„Seit Jahren ist den Verantwortlichen bewusst, dass internationale Konzerne nicht nach regionalen Interessen handeln, sondern nur die Gewinnmaximierung im Auge haben. Und diese Menschen wurden in den vergangenen Jahren hofiert. Jetzt muss sowohl Bund als auch Land viel Geld in die Hand nehmen, um rasch neue Arbeitsplätze zu schaffen. Für die Banken war das Geld vorhanden! Juristische Keulen schaffen keine neuen Arbeitsplätze“, gibt Essl zu bedenken. Lediglich die Stärkung von Klein- und Mittelbetrieben oder Investitionen in heimische Betriebe könnten langfristig Arbeitsplätze schaffen und absichern.