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FPÖ
Die Freiheitlichen Tennengau

Aualm: Gegen Schließungspläne und gegen Asylwerberheim

Essl: Aualm darf keine zweite Saualm werden- Truppenübungsplatz muss bleiben

Gegen die Schließungspläne des Verteidigungsministeriums für den Truppenübungsplatz Aualm im Tennengau und gegen ein Asylwerberheim auf der Aualm sprach sich heute FPÖ-Bezirksparteiobmann LAbg. Lukas Essl aus. Die Aualm dürfe keine zweite Saualm werden. Die Schließung des Übungsplatzes wäre ein schwerer Schlag für die schon jetzt wirtschaftlich benachteiligte Region. „Zulieferbetriebe und zahlreiche Beherbergungsbetriebe profitieren vom Truppenübungsplatz“, gibt Essl zu bedenken. Die Landesregierung müsse klar Position gegen die Schließungspläne und gegen ein Asylwerberheim einnehmen. „Bisher herrscht in diesen beiden Fragen Schweigen im Walde“, so Essl.

Die Landesregierung könne einer möglichen Schließung des Übungsplatzes nicht tatenlos zusehen. Immerhin stelle der Truppenübungsplatz einen nicht zu unterschätzenden Wirtschaftsfaktor für die Region dar. „Als Stichworte möchte ich nochmals die zahlreichen Zulieferbetriebe und Beherbergungsbetriebe erwähnen“, so Essl. Durch die Schließung würde sich der Bund kein Geld ersparen. „Die Exekutivbeamten als auch die Soldaten des Bundesheeres müssten über viele Kilometer nach Tirol gekarrt wer-den. Die Kosten für den Transport fallen dann sicherlich höher aus als die bisherige Pacht von rund 40.000 Euro pro Jahr. Dazu kommen noch Sanierungskosten“, so Essl.

Die Aualm dürfe auch nicht Standort für ein neues Asylwerberheim für problematische Asylwerber werden. „Erstaunt bin ich, dass sich der BZÖ-Spitzenkandidat Fauland, der selbst Bundesheeroffizier ist, sich für die Errichtung eines Asylwerberheims nach dem Vorbild der Saualm ausspricht. Mit diesem Vorschlag spricht er sich auch für die Schließung des Truppenübungsplatzes aus“, sagt Essl. In der Frage eines Asylwerberheimes auf dem Areal der Aualm vermisst Essl auch eine Positionierung von Landes-SPÖ und Landes-ÖVP. „Anscheinend wollen sich die beiden Parteien eine Hintertür offen halten“, so der FPÖ-Politiker.