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FPÖ
Die Freiheitlichen Tennengau

Tennengau: 100 Prozent für Essl als FPÖ-Bezirkschef

LAbg. Lukas Essl als Bezirksparteiobmann wiedergewählt – vier Stellvertreter

Mit 100 Prozent der Delegiertenstimmen wurde Lukas Essl gestern Abend in Golling beim 28. ordentlichen Tennengauer Bezirksparteitag als FPÖ-Bezirksparteiobmann wiedergewählt. Ebenfalls einstimmig wurden seine Stellvertreter Walter Karnutsch aus Oberalm, Katja Mayer aus Kuchl, Johann Lenz aus Hallein und Reinhard Weirer aus Adnet gewählt. FPÖ-Landesparteiobmann Karl Schnell gratulierte Essl zur Wiederwahl und zeigte sich über die neue Führungsspitze des Bezirks erfreut. „Es handelt sich um eine gute Mischung aus Jung und erfahrenen Menschen“, so Schnell. Essl dankte in seiner Rede unter anderem den Basisfunktionären für die hervorragende Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.

In den nächsten Jahren möchte der wiedergewählte Tennengauer Bezirksparteiobmann weiter kameradschaftlich und eng mit den Funktionären in den Gemeinden zusammen-arbeiten. Essl sprach sich in seiner Rede auch für eine Stärkung der Gemeindevertreter in den Gemeindeparlamenten aus. „Die Bürgermeister müssen wieder mehr Kompe-tenzen an die Gemeindevertreter abgeben, damit der Parlamentarismus im Gemeinde-parlament wiederbelebt wird. Der Bezirkschef zeigte sich auch über die hohe Anzahl an jüngeren FPÖ-Gemeindevertretern seit der letzten Wahl erfreut. „In den nächsten Jahren gibt es für uns viel zu tun“, sagte Essl in seiner Rede.

FPÖ-Landesparteiobmann Karl Schnell zeigte sich unter anderen über die hohe Anzahl an jungen Delegierten im Tennengau sehr erfreut. „Die Politik, die wir jetzt machen, ist eure Zukunft!“, sagte Schnell in Richtung der Jungfunktionäre. Der FPÖ-Landeschef ging in seiner Rede auch auf die massiv ansteigende Kriminalität ein. „Leider erfahren wir nur einen geringen Teil von den verübten Delikten. Viel wird verheimlicht“, so Schnell. Weitere Schwerpunkte in der Rede von Schnell waren die Wirtschaftskrise sowie der Bau der 380 kV-Leitung. „Bei der Leitung handle es sich lediglich um eine Transitleitung“, sagte der FPÖ-Landeschef. In der Frage der Stromleitung würde neuerlich über die Interessen der Bevölkerung „drübergefahren“.