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Die Freiheitlichen Tennengau

Olympia-Debatte im Landtag: Politik als ein Hasenstall

Schnell: Werde den Verdacht nicht los, dass der Förderverein absichtlich gegründet wurde, um keine umfassende Kontrolle durchführen zu können

Salzburg, 23.09.2009/ma - "Die Politik ist ein Hasenstall! Burgstaller und Haslauer wissen wieder von nichts. Ganz nach dem Motto: Mein Name ist Hase und ich weiß von nichts", sagte heute FPÖ-Klubobmann Karl Schnell in der "Aktuellen Stunde" des Landtages. Landeshauptfrau Burgstaller und ihr Stellvertreter Haslauer würden immer wieder beteuern, sie hätten keine Kenntnisse rund um die nun bekannt gewordenen Vorgänge im Olympia-Förderverein gehabt. "Das er-scheint mir einfach unglaubhaft", so Schnell. Die Schaffung von zwei Rechnungskreisen sowie die Einrichtung eines Fördervereins haben lediglich zu einer Ausschaltung der Kontrolle geführt", so der FPÖ-Klubchef.

"Ich werde den Verdacht nicht los, dass eine umfassende Kontrolle nicht gewünscht war", so Schnell. Durch die Einrichtung des Fördervereins wurden die Voraussetzungen für die Vertuschung geschaffen. "Dass der umstrittene Olympiaberater Roth bereits im Juli 2003 über Monate inoffiziell eine neue Bewerbung vorbereitet hat und kein Regierungsmitglied davon Bescheid gewusst haben soll, ist ebenso unglaubwürdig", so Schnell. Die Regierungsparteien könnten sich nicht ihrer Verantwortung entziehen. Angesichts zweier gescheiterter Bewerbungen habe die FPÖ für die letzte Bewerbung einen Antrag eingebracht, der auf eine begleitende Kontrolle abzielte.

"Im Antrag wurde die Landesregierung beauftragt, die Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2014 nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit, Zweckmäßigkeit und Sparsamkeit durchzuführen. Die Einhaltung dieser Grundsätze hätte durch eine begeleitende Kontrolle des Landesrechnungshofes sichergestellt werden sollen", berichtet Schnell. Gekommen sei es leider ganz anders. Landeshauptfrau Burgstaller und ihr Stellvertreter Haslauer würden mit ihrem Schweigen und angeblichen Unwissenheit massiven Schaden anrichten. "Ein Schaden für den Sport, ein Schaden für die Politik sowie ein enormer Schaden für das Land", so der FPÖ-Klubchef.