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FPÖ
Die Freiheitlichen Tennengau

Angekaufte zeitgenössische Kunst bald zugänglich machen

Essl: Beachtlicher Anteil, der jährlich angekauften Werke sind im Lager untergebracht

Die vom Land jährlich angekauften zeitgenössischen Kunstwerke müssten so rasch wie möglich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, forderte heute FPÖ-Landtagsabgeordneter Lukas Essl. Einen entsprechenden Antrag wird die FPÖ bei der Landtagssitzung am kommenden Mittwoch einbringen. Die Kulturabteilung des Landes kaufe immer wieder Werke zeitgenössischer Kunst an. „Die Ankäufe umfassen unter anderem Malereien, Zeichnungen und Fotografien. Beachtlich dabei ist, dass ein nicht geringer Anteil im Lager des Landes verwahrt wird. Der Wert der im Lager befindlichen Werke, die seit 2006 angekauft wurden, beläuft sich auf immerhin 68.550 Euro. Wir sollten nicht Kunst kaufen, um es dann im Lager verstauben zu lassen“, sagt der FPÖ-Landtagsabgeordnete.

Allein in den Jahren 2006 bis 2009 wurden 241 Kunstwerke zeitgenössischer Kunst zu einem Ankaufspreis von 204.365 Euro vom Land erworben, geht aus der Anfragebeantwortung von Landeshauptmann-Stellvertreter Brenner hervor. „Die Beantwortung gibt auch Auskunft über den Standort, der in den Jahren 2006 bis 2009 gekauften Werke. Beachtlich dabei ist, dass ein nicht geringer Anteil im Lager des Landes ver-wahrt wird. Der Wert der im Lager befindlichen Arbeiten beläuft sich auf eine Summe von 68.550 Euro. Nur sieben der in den drei Jahren erworbenen Werke im Gesamtwert von 27.860 Euro waren zur Zeit der Anfragebeantwortung der Öffentlichkeit tatsächlich zugänglich“, berichtet Essl.

Neben den in Museen oder Ausstellungen zugänglichen Werken, seien die übrigen Kunstwerke nur sehr wenigen Menschen zugänglich. „Sie befinden sich in den Regie-rungsbüros, im Pressebüro, in der KFZ-Prüfstelle oder in den einzelnen Abteilungen des Landes“, berichtet der FPÖ-Landtagsabgeordnete. Auch diese Werke müssen der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und nicht nur die im Lager befindlichen. Immerhin wurden die Werke mit Steuergelder angekauft und die Menschen sollen von ihnen auch was haben“, verlangt Essl. In den vergangenen zehn Jahren wurden von Seiten des Landes 729 zeitgenössische Kunstwerke angekauft. „Auch deren Ver-bleib muss noch genau betrachtet werden“, so Essl.