Logo
FPÖ
Die Freiheitlichen Tennengau

Neubau der BH Hallein: Weitere Verzögerungen inakzeptabel

Essl: Politischen Kleinkrieg sofort beenden – Bauträger aus Region berücksichtigen

„Weitere Verzögerungen beim Neubau der Bezirkshauptmannschaft Hallein können auf keinen Fall mehr hingenommen werden“, sagte heute Tennengaus FPÖ-Bezirksparteiobmann LAbg. Lukas Essl angesichts des nun durch Landeshauptmann-Stellvertreter Haslauer verhängten Ausschreibungsstopps. Seit fast 15 Jahren werde der Neubau der Bezirkshauptmannschaft auf die lange Bank geschoben. „Damit muss jetzt Schluss sein! Der Zustand des bestehenden Behördengebäudes sei sowohl der Bevölkerung als auch den Mitarbeitern nicht mehr länger zumutbar“, so Essl. Vom Neubau sollten auf alle Fälle heimische Unternehmen profitieren. Aber auch aus dem künftigen Standort sollte die Landesregierung kein Geheimnis mehr machen.

Der Ausschreibungs-Stopp dürfe nicht von langer Dauer sein, damit es nicht zu neuerlichen Verzögerungen beim Neubau der Bezirkshauptmannschaft komme. „Das Projekt ist auf keinen Fall für den koalitionären Dauerkleinkrieg zwischen SPÖ und ÖVP in der Landesregierung geeignet“, kritisiert Essl. Leidtragende des Streites seien die Behördenmitarbeiter und die Kunden der Behörde. „Die rund 100 Bediensteten der Bezirkshauptmannschaft Hallein müssen derzeit auf engstem Raum in nicht mehr zeitgemäßen Räumen zusammenarbeiten“, so Essl. Die Kunden der Behörde müssen momentan mangels ausreichender Sitzplätze in den dunklen Gängen warten, bis ihre Angelegenheit erledigt wird. Die Bezirkshauptmannschaft verzeichnet über 40.000 Kun-denkontakte pro Jahr.

Die Landesregierung müsse auch ihre Geheimniskrämerei in der Standortfrage beenden. „Bisher war nur zu erfragen, dass der Neubau in der Nähe des bisherigen Standor-tes erfolgen soll“, berichtet der FPÖ-Politiker. Eine Absiedelung der BH in einen anderen Bereich der Stadt wäre auch aus verkehrstechnischen Gründen sehr problema-tisch gewesen. „Speziell ältere Menschen besitzen oft kein Auto und müssten im Falle eines neuen Standortes mangels öffentlicher Verkehrsmittel lange Wegstrecken zu Fuß zurücklegen“, so Essl. Mit dem Neubau im Bereich des Bahnhofes würde auch ein attraktives Behördenviertel entstehen. Sollte der Ausschreibungsstopp nicht unverzüglich beendet werden, werde die FPÖ die Vorgangsweise im Landtag genau hinterfragen.