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FPÖ
Die Freiheitlichen Tennengau

Neubau der BH Hallein liegt scheinbar in weiter Ferne

Essl: Anfragebeantwortung zeigt Stillstand – Untragbarer Zustand nach vielen Jahren

„Der schon oft zugesagte Neubau der Bezirkshauptmannschaft Hallein liegt scheinbar in weiter Ferne“, stellte heute Tennengaus FPÖ-Bezirksparteiobmann LAbg. Lukas Essl angesichts einer nun eingetroffenen Anfragebeantwortung fest. In der Frage der Ausschreibung des Projekts, die erst im Herbst zurückgezogen wurde, herrsche mittlerweile auch wieder ein Stillstand. „Seit über zehn Jahren werde der Neubau der Bevölkerung und den Mitarbeitern von Seiten der Landesregierung versprochen. Konkret getan hat sich aber bis dato nichts. Das ist ein völlig untragbarer Zustand“, kritisiert Essl. Die Beantwortung der FPÖ-Anfrage sei im Wesentlichen eine Geheimniskrämerei.

Immerhin ein mögliches Datum für die Fertigstellung für das neue Gebäude der Bezirkshauptmannschaft Hallein teilte Landeshauptmann-Stellvertreter Brenner in der Anfragebeantwortung mit. „Brenner gibt aber dabei auch nur bekannt, dass davon auszugehen ist, dass das neue Gebäude im Jahr 2015 in Betrieb genommen werden kann. Mit den Wörtern `davon auszugehen` zeigt, dass sich Brenner beim Termin eine Hintertür offen lassen möchte. Neuerlich erfolgt somit keine fixe terminliche Festlegung“, so Essl. Nach fast einer 10-jährigen Debatte über den Neubau, muss die Regierung schon mehr auf den Tisch legen, damit sie in der Frage des Neubaus ernst genommen werde. „Termine wurden schon zu oft genannt. Gehalten hat bis jetzt keiner“, so der FPÖ-Bezirkschef.

Völlig unverständlich seien auch die Aussagen über einen möglichen Standort für das neue Behördengebäude. „War bisher noch zu erfahren, dass der Bau in der Nähe des bisherigen Behördenstandortes errichtet werden soll, ist plötzlich wieder die Rede von einem möglichen Bau am bisherigen Standort. Fix scheint nur eines zu sein, dass das Gebäude von einem Generalunternehmer errichtet werden soll“, so Essl. Angesichts des Zustandes des derzeitigen Gebäudes müsse unverzüglich Nägel mit Köpfen gemacht werden. Sowohl für die rund 40.000 Kunden als auch für die Mitarbeiter sei eine weitere langjährige Debatte nicht mehr hinzunehmen.