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Die Freiheitlichen Tennengau

Preistreiber „Verkehrsverbund“ auf neue Beine stellen

Essl: Salzburger Verkehrsverbund fällt nur durch die jährlichen Preiserhöhungen auf

„Der Salzburger Verkehrsverbund muss auf neue Beine gestellt werden“, forderte heute FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Lukas Essl angesichts der bevorstehenden Preiserhöhung. Der Verkehrsverbund falle lediglich einmal im Jahr auf, wenn er die Preise kräftig in die Höhe schraube. Sonst sei vom Verbund nichts zu bemerken. Eine Attraktivierung des öffentlichen Nahverkehrs dürfte wohl nicht Ziel des Verkehrsverbundes sein, sonst würde er vor allem die Preise für die Monatskarten nicht überdurchschnittlich erhöhen. Die Begründung des Verbundes, wonach die Erhöhung der Abgeltung der Inflation gleich komme, sei haarsträubend. „Die Inflation liegt bekanntlich weit unter vier Prozent. Der Verkehrsverbund betätigt sich nur als Preistreiber in Salzburg “, zeigt sich Essl verärgert. Nun müsse die Landesregierung aktiv werden.

Immer wieder sei von der Landesregierung zu hören, sie könne keinen Einfluss auf die Preisgestaltung des Verkehrsverbundes nehmen, obwohl das Land jährlich sehr viel Geld an Förderungen an den Verbund überweise. Wenn der Verkehrsverbund es nicht schaffe, eine attraktive Preisgestaltung für Salzburg zu machen, müssten die Verträge aufgekündigt und neue Partner gesucht werden. Mit der Spitzenposition unseres Bundeslandes bei den Tarifen bei den öffentlichen Verkehrsmitteln dürfe sich die Lande-regierung nicht abfinden. „In Wien kostet die Monatskarte zwar mehr als in Salzburg. Dabei darf aber das Angebot in Wien nicht übersehen werden. Beispielsweise gibt es in der Bundeshauptstadt auch Busse, die in der Nacht fahren“, so der FPÖ-Verkehrssprecher.

Der Verkehrsverbund habe es in den vergangenen Jahren in keinster Weise geschafft, den Nahverkehr in unserem Bundesland attraktiver zu gestalten. „Einige Bahnhöfe sind schmutziger denn je. Die Fahrpläne – vor allem bei der Bahn –wurden ausgedünnt. Züge fahren fast nur mehr ohne Schaffner. Aber auch von Seiten der Fahrgäste des O-Busses sind immer wieder Beschwerden wegen Unpünktlichkeit und fehlender Sauberkeit zu vernehmen. „Nun stelle ich mir die Frage, aus welchen Gründen werden nun die Preise erhöht? Ein attraktives Angebot sieht wohl anders aus“, so Essl. Der Verkehrsverbund sollte zuerst seine Hausaufgaben machen, bevor er die Preise erhöht.