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Die Freiheitlichen Tennengau

Vigaun-Langwies: Lösung für Bahnübergang vor der Tür

Essl: Haslauer bestätigte im Landtag, dass das Projekt bis 2013 umgesetzt werden soll

Eine Alternative zum bestehenden Bahnübergang in Vigaun-Langwies scheint nun endgültig in Sicht zu sein, berichtet Tennengaus FPÖ-Bezirksparteiobmann Lukas Essl. Verkehrsreferent Haslauer hat im Landtag auf Anfrage von Essl die Umsetzung eines Projekts bis zum Jahr 2013 zugesagt. Offen sei lediglich die Aufteilung der Kosten zwischen Land und ÖBB. Der bestehende Bahnübergang soll durch eine Unterführung im Bereich des Tauglwaldes erfolgen. Die Gesamtkosten sollen sich auf 21 Millionen Euro belaufen. Essl forderte nun vom Verkehrsreferenten eine rasche Umsetzung ein. „Die sollte nicht für 2013 sondern bereits für das Jahr 2012 anvisiert werden“, fordert der FPÖ-Bezirkschef.

Für das nun vorliegende Projekt sei bereits eine Umweltverträglichkeitsprüfung im Gange. Eine Einigung mit den betroffenen Grundstückseigentümern soll ebenso be-reits vorliegen, berichtet Haslauer dem FPÖ-Bezirksparteiobmann. Neben einer unterirdischen Querung der Bahn im Bereich des Tauglwaldes soll ein Park and Ride-Parkplatz auf Höhe der jetzigen Bahnübersetzung errichtet werden. Ebenso soll eine moderne Bahnhaltestelle vorgesehen sein. „Nach so vielen Jahren an unterschiedlichen Varianten und Diskussionen ist es nun endgültig Zeit einen Schlussstrich zu ziehen. Daher muss die Umsetzung des Projekts mit vollster Konsequenz betrieben werden“, verlangt Essl.

Eine Lösung für die bestehende Bahnübersetzung sei mehr als überfällig. „Zu Verkehrsspitzenzeiten ist der Bahnübergang oft nur wenige Sekunden offen. Zugleich staut es sich auf der Straße. Damit verbunden sind Staus, die wiederum eine hohe Staubbelastung und unnötige Emissionen verursachen“, so Essl. Der momentane Zustand sei daher für einen Kurort unwürdig. Aber auch der Sicherheitsaspekt dürfe nicht übersehen werden. „Da die Bahnübersetzung mit Halbschranken ausgestattet ist, verlieren immer wieder Radfahrer die Nerven und queren die Bahnübersetzung, obwohl der Schranken geschlossen ist. Zum Glück ist bis dato nichts Gravierendes passiert“, sagt Essl. Mögliche neuerliche Verzögerungen bei der Umsetzung des Projekts dürften nicht hingenommen werden.