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FPÖ
Die Freiheitlichen Tennengau

Keltenforschung: Ausstieg vom Bund nicht so hinnehmen

Essl: Unverständlich, dass Stöckl Rückzug des Bundes einfach zur Kenntnis nimmt

„Der Ausstieg des Bundes bei der Forschungsstätte Bad Dürrnberg darf nicht so einfach hingenommen werden“, sagte heute Tennengaus FPÖ-Bezirksparteiobmann LAbg. Lukas Essl. Angesichts der europaweiten Bedeutung der Forschungsstätte sei die Streichung der jährlichen Förderung von 39.000 Euro pro Jahr kein Ruhmesblatt für die Bundesregierung. „Dass Bürgermeister Stöckl den Rückzug des Bundes dann auch noch so einfach hinnimmt, ist für mich völlig unverständlich. Nun ist die Landesregierung und Bürgermeister Stöckl gefordert, nochmals mit dem Bund über den Fortbestand der Förderung zu verhandeln“, sagt der FPÖ-Bezirkschef.

Stöckl und die Landesregierung sollten sich in Erinnerung rufen, dass Hallein sich in zahlreichen wissenschaftlichen Dokumentationen auf Grund der Ausgrabungen am Dürrnberg einen bedeutenden Namen erworben hat“, so der FPÖ-Bezirkschef. Neben Hallstatt sei der Dürrnberg die wichtigste keltische Ausgrabungsstätte in Österreich. „Diese Bedeutung soll nun wegen 39.000 Euro gefährdet werden? Das kann es wohl nicht sein!“, so Essl. Der Dürrnberg sei eine europäische Forschungsstätte vom höchs-ten Niveau. „Die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Funde sind enorm“, so Essl.

„Von der Forschungsstätte profitiere auch der Tourismus, da in unseren Museen immer wieder Sensationsfunde ausgestellt werden können. Ich erinnere nur an den Fund der bereits weltweit bekannten Schnabelkanne. Zumindest der touristische Aspekt dürfte speziell Bürgermeister Stöckl wohl nicht völlig egal sein“, so Essl. Stöckl sollte nun ganz rasch seine Parteifreunde in der Bundesregierung an die Bedeutung der Ausgrabungsstätte erinnern, damit sie auch in Zukunft Zahlungen leisten. „Wird der Bürgermeister nicht in den nächsten Wochen aktiv, werden wir es mittels einer Initiative im Landtag werden“, kündigte FPÖ-Bezirksparteiobmann Essl an.