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Die Freiheitlichen Tennengau

Direktorenbestellung: VP setzt wieder auf Blockadepolitik

Essl: FPÖ nach Sitzung bei Landeshauptfrau zu anstehenden Reformen bereit

„Die FPÖ steht für Reformen und eine Entpolitisierung bereit“, sagte heute FPÖ-Bildungssprecher LAbg. Lukas Essl nach dem Informationsgespräch zur künftigen Schulleiterbestellung bei Landeshauptfrau Burgstaller. Leider beginne die ÖVP bereits wieder zu blockieren. Reformen in der gesamten Schulverwaltung als auch der Bestellung seien bereits längst überfällig. „Der Vorschlag, wonach angehende Pflichtschulleiter vor ihrer Bewerbung eine entsprechende Ausbildung machen sollen, erscheint aus vielen Gründen zielführend“, so der FPÖ-Bildungssprecher.

Eine Ausbildung für künftige Pflichtschulleiter mache in vielerlei Hinsicht Sinn. „Die Interessierten könnten sich ein besseres Bild machen was auf sie zukommt und sie könnten ihre Aufgabe gleich von Anbeginn effizient angehen“, ist der FPÖ-Bildungssprecher überzeugt. Schulungen im Nachhinein seien wenig sinnvoll. Wichtig sei auch bei der Bestellung von Schulleitern eine Entpolitisierung. „Seit geraumer Zeit wird über eine Entpolitisierung diskutiert, geschehen ist bis jetzt nichts. das muss sich bald ändern. Der qualifizierteste Bewerber muss Schulleiter werden und nicht der, der das entsprechende Parteibuch hat“, sagt Essl.

Wenig Verständnis zeigt der FPÖ-Bildungssprecher für die Haltung der ÖVP. „In der Öffentlichkeit wird die Bereitschaft zu Reformen signalisiert. Sobald es ernst wird, geht die Volkspartei zur Blockadepolitik über. Das hat sich heute bei der Sitzung wieder deutlich gezeigt. Die ÖVP kann zurzeit sicher als der größte Bremsklotz bei Reformen in der Schulverwaltung bezeichnet werden“, so Essl. Reformen in der Schulverwaltung seien längst überfällig. „Es ist bereits 5 nach 12! Statt Reformen macht sich immer größerer Frust unter dem Lehrpersonal breit“, sagt der FPÖ-Bildungssprecher. Der gegenwärtige Reformstau gehe zu Lasten der Schülerinnen und Schüler.