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FPÖ
Die Freiheitlichen Tennengau

Familien bei schulischer Nachmittagsbetreuung entlasten

Essl: Betreuung reißt bei den Familien ein großes Loch ins Haushaltsbudget

Die Familien müssten bei der schulischen Nachmittagsbetreuung finanziell entlastet werden, forderte heute FPÖ-Bildungssprecher LAbg. Lukas Essl in der „Aktuellen Stunde“ des Landtages. Zurzeit reiße die Betreuung ein großes Loch ins Haushaltsbudget der Familien. Problem sei unter anderem die fehlende nachhaltige Finanzierung der schulischen Nachmittagsbetreuung durch den Bund. „Land und Gemeinden sind nach kurzer Zeit auf sich selbst gestellt“, so Essl. Aber auch das teurer werdende Schulbauprogramm mache dem Schulerhalter zu schaffen. Dadurch verbleibe kaum mehr Geld in den Kassen der Kommunen und dadurch sei auch eine kostengünstige Betreuung der Schüler nicht gewährleistet.

Im Schnitt müssten die Eltern pro Monat 200 Euro für die Nachmittagsbetreuung pro Kind ausgeben. „Dabei nicht eingerechnet sind die Kosten für Schulausflüge oder auch für Schulmaterial“, gibt Essl zu bedenken. Alle diese Kosten würden die Familien stark belasten. Jedoch sei eine finanzielle Entlastung der Familien durch die öffentliche Hand nicht in Sicht. Land und Gemeinden würden die Kosten für die bereits bestehende Nachmittagsbetreuung massiv zusetzen, da der Bund nur eine Art von Anschubfinanzierung tätige und sich dann verabschiede. „Wir zahlen und der Bund schafft an“, bringt der FPÖ-Landtagsabgeordnete die Problematik auf den Punkt.

Land und Gemeinden könnten fast keine zusätzliche finanzielle Unterstützung den Familien für die schulische Nachmittagsbetreuung gewähren, da sie auch immer höhere Kosten übernehmen müssten. Allein das Schulbauprogramm belastet die Kommunen als Schulerhalter immer mehr. „Durch den Wegfall des Vorsteuerabzuges kommen auf die Gemeinden noch höhere Kosten zu“, sagt Essl. Grundsätzlich könne der schulischen Nachmittagsbetreuung ein gutes Zeugnis ausgestellt werden. Verbesserungen seien sicher noch nötig. Dabei müsse auf die unterschiedlichen Bedürfnisse in Stadt und Land eingegangen werden. „Die Verbesserungen dürfen auch nicht zu Zusatzkosten für die Eltern führen“, so Essl.