Logo
FPÖ
Die Freiheitlichen Tennengau

FPÖ bringt Gehaltserhöhung für Bürgermeister zu Fall

Essl: Aber auch Politiker in der Stadt Salzburg erhalten keine Gehaltserhöhung

Die geplante Gehaltserhöhung für die Salzburger Bürgermeister und für die Politiker in der Landeshauptstadt hat die FPÖ gestern in der Nacht in der Landtagssitzung zu Fall gebracht. Sowohl SPÖ als auch die Grünen stimmten einem FPÖ-Antrag zu, der die beabsichtige Erhöhung der Bezüge um 1,8 Prozent verhinderte. „Die soziale Gerechtigkeit hat gesiegt“, bewertet FPÖ-Landtagsabgeordneter Lukas Essl die Annahme des freiheitlichen Antrages.

Die Salzburger Bürgermeister und die Politiker in der Landeshauptstadt hätten ursprünglich mit einer Erhöhung ihrer Gehälter um 1,8 Prozent rechnen können. „Nun ist die Erhöhung vom Tisch. Es wäre mehr als ungerecht gewesen, wenn die Bürgermeister und die Politiker in der Stadt Salzburg eine Erhöhung erhalten hätten. Zugleich wären die Gemeindebediensteten und die Beschäftigten im Magistrat mit einer Nulllohnrunde konfrontiert gewesen. Die Bezüge der Bürgermeister als auch die Gehälter der Stadtpolitiker wurden ohnehin in den vergangenen Jahren erhöht“, so der FPÖ-Landtagsabgeordnete. Nicht nur die Bürgermeister, sondern auch die Mitarbeiter der Gemeinden würden eine hervorragende Arbeit leisten. „Daher wäre es sozial völlig ungerecht gewesen, wenn die Bürgermeister eine Gehaltserhöhung erhalten hätten und ihre Bediensteten leer ausgegangen wären. In wirtschaftliche schwierigen Zeiten könne es keine Ausnahme für die Bürgermeister und die Stadtpolitiker geben.