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FPÖ
Die Freiheitlichen Tennengau

BH: Angespannte Personalsituation soll entschärft werden

Essl: Klarheit über Personalbedarf in Bezirkshauptmannschaften bis Sommer

Die angespannte Personalsituation in den Bezirkshauptmannschaften soll jetzt endgültig entschärft werden. Nach einem FPÖ-Antrag heute im Landtagsausschuss soll bis Sommer Klarheit über den Personalbedarf in den Bezirksverwaltungsbehörden bestehen. „Die Personaleinsparungen der vergangenen Jahre haben zu einer erheblichen Verschlechterung bei den Leistungen der Verwaltung geführt. Speziell die Jugend- und Sozialämter waren davon besonders betroffen, da sie mit steigenden Fallzahlen konfrontiert waren“, berichtet FPÖ-Landtagsabgeordneter Lukas Essl. Die Lösung der angespannten Personalsituation in den Bezirkshauptmannschaften werde somit eine der ersten Aufgaben der neuen Landesregierung sein.

In jüngster Vergangenheit gab es zahlreiche Hilfeschreie sowohl von Seiten der Jugendämter als auch der Bürgermeister, da die Behörden mangels Personal kaum ihren Aufgaben mehr nachgehen konnten. Der Grund waren die Kürzungen beim Personal durch die Landesregierung in den letzten Jahren. „Während beim Personal gekürzt wurde, sind die Aufgaben mehr geworden. Dieser Teufelskreis muss jetzt durchbrochen werden“, verlangt der FPÖ-Landtagsabgeordnete. Alleine in den Regierungsbüros sei der Personalstand in den vergangenen Jahren angewachsen. „Wenn in Zukunft gespart wird, darf darunter das Service am Bürger nicht leiden“, so Essl.

Experten bestätigten im Landtagsausschuss die extrem angespannte Personalsituation in den Bezirkshauptmannschaften. „Neben der bereits bekannten untragbaren Situation in den Jugendämtern spitze sich auch die Lage in den Sozialämtern zu, da in einigen Bereichen die Fallzahlen um bis zu 50 Prozent angestiegen seien und dazu zählt der Bereich der Pflege“, berichtet Essl aus dem Ausschuss. Sobald nun endgültige Klarheit über den tatsächlichen Personalbedarf bestehe, müssten unverzüglich Schritte gesetzt werden. „Das wird mit Sicherheit eine der ersten Nagelproben für die neue Landesregierung“, so Essl.