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FPÖ
Die Freiheitlichen Tennengau

Verkehrsverbund jetzt endgültig auf neue Beine stellen

Essl: Neustrukturierung wird wohl eine der ersten Aufgaben für neue Koalition sein

Der Salzburger Verkehrsverbund müsse jetzt endgültig auf neue Beine gestellt werden, forderte heute FPÖ-Landtagsabgeordneter Lukas Essl angesichts der nun bekannt gewordenen Pläne für eine neuerliche Preiserhöhung ab Anfang Juli. Eine Neustrukturierung des Verkehrsverbundes müsse eine der ersten Aufgaben der neuen Koalitionsregierung sein. „Speziell die Grünen sind gefordert, da der Umstieg vom Individualverkehr auf die öffentlichen Verkehrsmittel eine ihrer zentralen Forderungen ist“, gibt Essl zu bedenken. Den jährlichen enormen Preiserhöhungen mit immer wieder an den Haaren herbeigezogenen Argumenten müsse nun ein Ende gesetzt werden.

Waren es in den vergangenen Jahren die hohen Energiepreise, müssen nun offensichtlich angeblich explodierende Betriebskosten für den unverschämten Griff in die Geldbörse der Fahrgäste herhalten. Wenn nun über hohe Bilanzgewinne und Wertpapiere des Verkehrsverbundes zu lesen ist, kann dem bisherigen Treiben des Verkehrsverbundes nicht mehr tatenlos zugesehen werden. „Anscheinend wird hier eine Gewinnmaximierung auf dem Rücken der Bürgerinnen und Bürger gemacht“, kritisiert der FPÖ-Landtagsabgeordnete. Fix sei aber, dass es nicht mehr so weiter gehen könne wie in den vergangenen Jahren. Durch das jährliche Drehen an der Preisschraube werde der öffentliche Nahverkehr sicher nicht attraktiver. Genau das Gegenteil sei der Fall.

Eine tatsächliche Attraktivierung des öffentlichen Nahverkehrs dürfte wohl nicht Ziel des Verkehrsverbundes sein, sonst würde er die Preise nicht überdurchschnittlich er-höhen. Die explosionsartige Erhöhung der Preise sei durch nichts zu rechtfertigen. Die immer wieder angekündigten Qualitätsverbesserungen würden auch auf sich warten lassen. „Hin und wieder einmal neue Busse in den Dienst zu stellen, ist noch keine Qualitätsverbesserung“, merkt Essl an. Einige Bahnhöfe seien schmutziger denn je. „Die Fahrpläne – vor allem bei der Bahn – wurden in den vergangenen Jahren ausgedünnt. Aber auch von Seiten der Fahrgäste des O-Busses sind immer wieder Beschwerden wegen Unpünktlichkeit und fehlender Sauberkeit zu vernehmen“, so Essl.