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Die Freiheitlichen Tennengau

Salzburg AG muss sofort aus Tauerngasleitung aussteigen

Essl: Da die Grünen jetzt im Vorstand sitzen, ist es wohl kein großes Problem

„Die Salzburg AG muss sofort aus dem Tauerngasleitungsprojekt ausstiegen, da die Leitung für Salzburg keinen Vorteil bringt“, forderte heute FPÖ-Landtagsabgeordneter Lukas Essl im Plenum des Landtages. Angesicht der Tatsache, dass nun die Grünen im Vorstand der Salzburg AG vertreten seien, dürfte das wohl kein Problem darstellen. Mit einem Ausstieg könnten sich jetzt auch die Grünen beweisen. „Sollte das Salzburger Energieunternehmen aus dem Projekt aussteigen, dürften wohl auch die anderen Projektbetreiber ihr Interesse verlieren, da die Salzburg AG ein strategischer Partner ist“, so der FPÖ-Landtagsabgeordnete.

Da die Grünen auch eine grüne Politik in der Salzburg AG angekündigt hätten, könnten sie mit einem Ausstieg des Energieunternehmens aus dem Tauerngasleitungs-Projekt auch ihre Politik unter Beweis stellen. „Sollten sie keinen Ausstieg schaffen und sich womöglich hinter einem künftig anstehenden UVP-Verfahren für das Projekt verstecken, haben sie mit Sicherheit versagt und eine weitere Ankündigung, wonach es in Salzburg eine neue Art der Regierungspolitik geben, würde dann widerlegt werden“, sagt Essl. Ohne die Salzburg AG würden die anderen Interessenten sicher ihr Interesse am Projekt verlieren und es bräuchte kein UVP-Verfahren mehr.

Salzburg würde die Tauerngasleitung nur Nach- und keine Vorteile mit sich bringen. „Die Leitung ist lediglich eine Transitleitung und dient nur dazu neue Gasfelder in Afrika zu erschließen. Darüber hinaus wäre sie mit Sicherheit ein begehrtes Objekt für Spekulanten“, so der FPÖ-Landtagsabgeordnete. In Salzburg würde sie nur weite Teile des Landes anderen Verwendungszwecken entziehen. Der FPÖ-Abgeordnete nennt in diesem Zusammenhang den Wohnbau. Die Freiheitlichen würden das Tauerngas-Projekt ablehnen und jedes zur Verfügung stehende Mittel zur Verhinderung des Vorhabens einsetzen.