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Die Freiheitlichen Tennengau

Straßenbau: Der Sparstift wurde zur Genüge eingesetzt

Essl: Je länger mit der Sanierung von Straßen zugewartet wird, desto teurer wird es

Bei der Sanierung des Straßennetzes in unserem Bundesland dürfe nicht noch weiter der Sparstift angesetzt werden, forderte heute FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Lukas Essl angesichts der Debatte des Bundesrechnungshofberichtes zur baulichen Erhaltung von Landesstraßen im Landtagsausschuss. Sollten künftig weitere Sanierungsmaßnahmen hinten angestellt werde, würde sich das katastrophal auf den Zustand unseres Straßennetzes auswirken. „Je länger eine Sanierung hinausgezögert wird, desto teurer kommt diese“, gibt der FPÖ-Verkehrssprecher zu bedenken. Tempolimits würden bei sanierungsbedürftigen Straßen zwar die Sicherheit heben, der Straßenzustand verschlechtere sich jedoch weiter.

Salzburg würde beispielsweise pro Jahr 15 Millionen Euro nur für die Erhaltung der Straßenbrücken benötigen. „Wir haben für die Erhaltung der Brücken in den vergangenen Jahren jedoch nur 6,52 Millionen Euro ausgegeben“, so Essl. Sollten weitere Sparmaßnahmen bei der Sanierung unserer Straßen von Seiten der Landesregierung ins Auge gefasst werden, werde sich das massiv schlecht auf den Lebenszyklus des Straßennetzes auswirken. „Laufende Erhaltungsmaßnahmen kommen billiger als solange zuzuwarten, bis eine Generalsanierung nötig ist“, sagte Essl. Unterm Strich würden Sparmaßnahmen bei den Erhaltungskosten nur extrem teure Generalsanierungen nach sich ziehen.

Tempolimits auf Grund von schlechten Zuständen der Straßen würden daher keine Lösung bringen. „Das Problem der notwendigen Sanierungen wird dadurch halt nicht gelöst, sondern nur noch verschleppt“, bemängelt der FPÖ-Verkehrssprecher. Ein gut erhaltenes Straßennetz sei auch enorm wichtig für den Wirtschaftsstandort Salzburg. Einsparungen bei den Sanierungsmaßnahmen würden sich ebenso negativ auf die Arbeitsmarktsituation auswirken. „Somit kann deutlich unterstrichen werden, dass Einsparungen bei den Sanierungsmaßnahmen bei unseren Straßen auf längere Sicht gar keine Einsparungen mit sich bringen. Die Kosten für die Sanierung sind am Ende teurer als laufend die Straßen zu reparieren“, so Essl.