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FPÖ
Die Freiheitlichen Tennengau

Initiative gegen Zuschuss-Kürzungen bei Schülerfreifahrten

Essl: Durch den Sparstift des Bundes kommen die Familien am Land unter die Räder

Gegen die geplanten Kürzungen bei den Zuschüssen bei den Schülerfreifahrten durch die Bundesregierung macht nun die FPÖ im Landtag mobil. Konkret verlangt die FPÖ von der Landesregierung mittels eines Antrages Verhandlungen mit dem Bund aufzunehmen, wonach die momentan geltende Regelung zum Schülertransport bestehen bleiben müsse. Künftig möchte der Bund nur mehr die Strecke von einer öffentlichen Haltestellen zur Schule bezahlen. „In ländlichen Regionen liegen die öffentlichen Haltestellen oft weit vom Wohnort des Schülers entfernt. Zurzeit werden diese Schüler oft in unmittelbarer Nähe des Wohnortes abgeholt und mit der geplanten Regelung wäre damit Schluss“, so heute FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Lukas Essl.

Unterm Strich sei die geplante Neuregelung der Schülerfreifahrt neuerlich ein Sparen auf dem Rücken der Familien. „Die Schüler müssten dann halt eine Möglichkeit fin-den, zu ihrer nächsten öffentlichen Haltestelle zu gelangen. Da diese oft auch mehrere Kilometer entfernt sind, werden viele Eltern gezwungen sein, ihr Kind dorthin zu bringen. Das wird in der Regel wieder mit dem Auto geschehen, das wiederum die Familienkasse zusätzlich belasten wird“, so Essl. Längere Fußmärsche zur nächsten öffentlichen Haltestelle seien Schülern wegen der oft schwer beladenen Schultasche auch kaum zumutbar. „Darüber hinaus ist ein solcher Fußmarsch auch nicht ungefährlich. Speziell in den Morgenstunden im Winter, da die ländlichen Wegenetze kaum beleuchtet sind“, so Essl.

Nachdem bereits Förderungs-Halbierungen bei Kindergartenplätzen durch das Land vorgenommen wurden, sei dies der nächste Anschlag auf die Geldbörsen unserer Fa-milien. „Das dürfte auch der Grund dafür sein, dass sich die Landesregierung still und leise verhält“, gibt der FPÖ-Verkehrssprecher zu bedenken. In dünn besiedelten Landgemeinden werden zurzeit Schülerbusse oft von kleinen Privatfirmen betrieben. „Der Bund hat bisher mit Verkehrsunternehmen, die Schüler im Gelegenheitsverkehr zur und von der Schule befördern, Verträge abgeschlossen und die Kosten für die Schülerbeförderung übernommen. Voraussetzung war jedoch, dass kein geeignetes öffentliches Verkehrsmittel zur Verfügung steht“, berichtet Essl.