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Die Freiheitlichen Tennengau

Preiserhöhungen beim Verkehrsverbund sind reine Abzocke

Essl: Verkehrslandesrat Mayr hat jetzt wohl auch kapituliert – er betreibt eine Show

„Eine reine Abzocke!“, so bewertet FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Lukas Essl die bevorstehenden massiven Preiserhöhungen beim Salzburger Verkehrsverbund. Die Ankündigung von Verkehrslandesrat Mayr, ab Juli ein 365-Euro-Jahresticket einführen zu wollen, sei lediglich eine Show. „Offensichtlich soll das Ticket durch die Anhebung bei den anderen Preisen finanziert werden“, vermutet der FPÖ-Verkehrssprecher. Nun stehe aber fest, dass Verkehrslandesrat Mayr vor dem Verkehrsverbund kapituliert habe. „Von den Ankündigungen der Landesregierung, eine Reform des öffentlichen Nahverkehrs durchführen zu wollen, ist nicht viel geblieben“, so Essl.

Auf alle Fälle sei der Verkehrsverbund bei seinen Begründungen für die jährlichen saftigen Preiserhöhungen sehr kreativ. „Waren es in den letzten Jahren die Energiepreise oder angeblich explodierenden Betriebskosten, ist es in diesem Jahr eine Indexanpassung, die für die Preissteigerung herhalten muss. Das Ergebnis ist das gleiche: Anscheinend wird auf dem Rücken der Bürgerinnen und Bürger eine Gewinnmaximierung auf Teufel komm raus betrieben“, so Essl. Mit seinen jährlichen geradezu explosionsartigen Preissteigerungen zähle der Verkehrsverbund mit Sicherheit zu einem der größten Preistreiber in unserem Bundesland. „Die Landesregierung schaut dabei nur tatenlos zu“, zeigt sich Essl verärgert.

Eine tatsächliche Attraktivierung des öffentlichen Nahverkehrs dürfte wohl nicht Ziel der Landesregierung und des Verkehrsverbundes sein, sonst würde er die Preise nicht überdurchschnittlich erhöhen. Die explosionsartigen Erhöhungen der Preise auch in diesem Jahr seien durch nichts zu rechtfertigen. Die immer wieder angekündigten Qualitätsverbesserungen würden auch auf sich warten lassen. „Hin und wieder einmal neue Busse in den Dienst zu stellen, ist noch keine Qualitätsverbesserung“, merkt Essl an. Kassiert werde sobald sich für den Verkehrsverbund die Möglichkeit biete. „Zum Beispiel zahlen Kunden, die bei ihrer Jahreskarte die Bezahlung mittels Abbucher vornehmen mehr als Barzahler, obwohl das jeder Logik entbehrt, wie die Praxis bei anderen Dienstleistungsanbietern zeigt“, so der FPÖ-Verkehrssprecher.