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FPÖ
Die Freiheitlichen Tennengau

Erste Asylwerber in Abtenau eingetroffen

FPÖ-Thomüller befürchtet Probleme in Massenquartier

Die Pläne des Innenministeriums, ein Asylquartier in Abtenau für über 120 Flüchtlinge, vorwiegend aus Syrien, im ehemaligen Jugendhotel Rupertushof zu eröffnen, lehnt die FPÖ strikt ab. „Fehler in der Flüchtlingspolitik müssen der Bundesregierung und der EU vorgeworfen werden. Über 100 Flüchtlinge können in unserem Ort nicht problemlos aufgenommen werden. Großquartiere in dieser Form lehnen wir zudem grundsätzlich ab, da sie weder für die Flüchtlinge, noch für die ortsansässige Bevölkerung sinnvoll sind“, so der Abtenauer Gemeindevertreter Richard Thomüller. Neben der Tatsache, dass die Asylwerber rund um die Uhr vom Roten Kreuz Salzburg betreut werden müssen, ist ein Flüchtlingsheim dieser Dimension für die Gemeinde und deren Bevölkerung zu viel.
„Die Beschwichtigungsrhetorik der Bundesregierung bei einem derart sensiblen Thema ist absolut unverantwortlich! Diese Vorgangsweise der völligen Ignoranz gegenüber den örtlichen Gegebenheiten, Meinungen und Sorgen ist skandalös“, so Thomüller. Da der aktuelle Anlassfall nicht der erste ist, fordert die FPÖ-Abtenau die Bundesregierung auf, in ländlichen Regionen auf Massenquartiere zu verzichten, da Probleme vorprogrammiert sind.
„Wir sind mehr als hilfsbereit, aber wir sehen mittlerweile nicht mehr ein, warum die Bundesregierung die eigene Bevölkerung in der Gemeinde Abtenau, derartig für ihre Versäumnisse gerade stehen lässt. Wir fordern daher die regionalen Gegebenheiten zu akzeptieren und das Massenquartier so schnell wie möglich wieder zu schließen“, so Thomüller abschließend.