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Die Freiheitlichen Puch

Sondersitzung in Puch: SPÖ-Schützenhilfe für BM Klose

Dowhanytsch: SPÖ-Vertreter verweigern Unterschrift für eine GV-Sondersitzung

Die SPÖ leiste Schützenhilfe für Puchs ÖVP-Bürgermeister Klose, sagte heute Puchs Gemeindevertreterin Karin Dowhanytsch. Die FPÖ-Gemeindevertreterin kommt zu diesem Schluss, da sich - bis auf einen SPÖ-Gemeindevertreter - alle beharrlich weigern würden, ihre Unterschrift unter einen Antrag für eine Sondersitzung der Gemeindevertretung setzen zu wollen. Lediglich SPÖ-Vertreter Rohrmoser und die beiden Vertreter der Grünen hätten für die FPÖ-Initiative Unterstützung signalisiert. „Durch das Verhalten der SPÖ dürfte es keine tatsächlichen Konsequenzen aus dem Prüfbericht der Gemeindeaufsicht des Landes rund um die Vorgänge bei den Abrechnungen zwischen der Gemeinde und der Firma von Bürgermeister Klose geben“, befürchtet Dowhanytsch.

Neben dem Bürgermeister könne ein Drittel der Gemeindevertretungsmitglieder eine Sondersitzung einberufen lassen. „Dass der Bürgermeister kein Interesse an einer Sondersitzung hat, verwundert mich wenig. Dass aber die SPÖ plötzlich dem Bürgermeis-ter zur Hilfe eilt, ist für mich nicht erklärbar. Damit leistet die SPÖ in Puch Schützen-hilfe für Bürgermeister Klose“, kritisiert Dowhanytsch. Nur in der Öffentlichkeit gegen den Bürgermeister und seine Partei – die ÖVP - zu poltern, sei zu wenig. „Wenn die SPÖ tatsächlich an einer umfassenden Aufklärung und möglichen Konsequenzen interessiert wäre, würde sie unsere Initiative unterstützen“, gibt die FPÖ-Gemeindevertreterin zu bedenken.

Die SPÖ habe anscheinend der Mut verlassen. „Oder hat die SPÖ vor Ort auf Druck ihrer Landespartei eingelenkt. Immerhin ist der Koalitionspartner der SPÖ auf Landesebene die ÖVP unter Haslauer immer mehr in die Schusslinie geraten“, so die FPÖ-Gemeindevertreterin. Die SPÖ in Puch solle an den gemeinsamen Tisch zurückkehren. „Bis vor kurzem hat die SPÖ neben uns und den Grünen Konsequenzen gefordert. Eine Sondersitzung ist eine enorme Chance, damit sichergestellt wird, dass in Zukunft korrekt gearbeitet wird“, so FPÖ-Gemeindevertreterin Dowhanytsch.